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Speichenspiegel 2010/2011

Redaktion: Ulrike Gös

Notiz: Einige Daten, wie den Geburtstagskalender, werden aus Datenschutzgründen nicht gezeigt.

Dennoch

Liebe Tandemfreundinnen und -freunde,

nach der Jubiläumssaison 2009 liegt eine ruhige Saison mit den gewohnten Wochenend-, Litera- und 100er-Touren hinter uns. Dass sich der Tourenablauf so problemlos gestaltete, verdanken wir einer umsichtigen Planung, engagierten Tourenleitern und dem Schrauber-Team sowie einer Vielzahl
weiterer Helfer. Ihnen allen gilt daher herzlicher Dank.

Allerdings musste im Laufe der letzten Jahre leider festgestellt werden, dass sich der Tandemclub im Einklang mit der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung befindet – es baut sich eine Alterspyramide auf. Dies hat nicht nur zur Folge, dass sich die Ausgestaltung der Touren verändert, vielmehr wird der Bestand des Vereins dadurch langfristig gefährdet.

Ganz allgemein war in der Vergangenheit schon immer zu beobachten, dass die Interessen Jugendlicher offenbar auf ganz anderen Gebieten liegen, Damen und Herren sich erst in einem gewissen Alter Radwandervereinen zuwenden und Interesse an entsprechenden Betätigungen finden. Der Mitgliederbestand des Tandem-Clubs entsprach schon immer dieser Altersstruktur.

Allerdings muss festgestellt werden, dass sich (auch) in unserem Verein die Alterspyramide zusehends aufbaut, indem die „Jüngeren“ mittlerweile auch ein entsprechendes Alter erreicht haben, ohne dass hinreichend jüngere Mitglieder/Radellustige „nachwachsen“.

Dennoch darf diese Entwicklung nicht als schicksalsgegeben hingenommen werden. So hat es in den letzten Jahren diverse Initiativen gegeben, die die Gewinnung jüngerer Mitglieder zum Ziel hatten. Glücklicherweise waren in dieser Saison Anzeichen dafür zu erkennen, dass auch für jüngere
Sehgeschädigte das Interesse an unserem Verein geweckt werden kann.

Für die kommende Saison ist zu hoffen, dass wir auf diesem Wege weiter voran kommen, damit der Tandem-Club Weiße Speiche nicht nur in den nächsten Jahren, sondern auch in fernerer Zukunft weiterhin blüht und gedeiht.

Noch auffälliger ist die Entwicklung im Vorstand. Die Hälfte der Mitglieder ist bereits im Ruhestand. Insgesamt vereinigen sich im Vorstand 366 Lebensjahre. Wenn die Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre erhöht wird, warum sollten dann die Vorstandsmitglieder nicht auch ein wenig länger „dienen“, so mag man sich fragen. Aber dennoch – für den Verein wäre es nur förderlich, wenn jüngere
Vereinsmitglieder in die Vorstandsarbeit hineinwachsen und den Vorstand verjüngen.

Gregor Scheithauer

Oder wollt Ihr das??

Bild von einem Tandem. Der Pilot ist ein ein alter Mann, der Copilot ist ein Skelett mit einem Base Ball Cap auf. Auf dem Gepäckträger sitzt das Skelett eines Hundes. Der Text im Bild: "Komische Nummer: Jean-Baptiste Trierrée taugt selbst ein Skelett als Tandempartner"

[Redaktion Speichenspiegel:] Entschuldigung, lieber Gregor, aber dieses Bild aus dem Hamburger Abendblatt wurde mir gleich zweimal zugeschickt und musste einfach an diese Stelle!

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Radrennen im Zuge der Wilhelmsburger Radwoche 2010

Irgendwann sprach mich Jan darauf an, dass er mit Anja an einem Radrennen während der Wilhelmsburger Radwoche teilnehmen möchte, und dass es doch schön wäre, auch als Werbung für die „Weiße Speiche“, wenn vielleicht noch das ein oder andere Team von uns ebenfalls an den Start gehen würde. Kurzum, ob ich es mir zutraue, einen Rundkurs von 4 x 15 km mit dem Tandem zu bewältigen. Um einen Copiloten würde er sich schon bemühen. Ich überlegte kurz, hatte ich bis dahin doch noch nie an einem Radrennen teilgenommen, sagte dann aber ziemlich spontan zu. Als Copiloten hatte Jan recht schnell Hans Marquardt gewinnen können. Um zu testen, ob es zwischen Hans und mir auf dem Tandem harmonisieren würde, bot sich die Tour von Winsen a. d. Luhe nach Wilhelmsburg und um Wilhelmsburg herum eine Woche vor dem Rennen an. So radelten wir auf dem für das Rennen vorgesehenen Telekom-Tandem zusammen an einem schönen Vorsommertag die Tour und waren uns nach einer kurzen Absprache einig, das Rennen nach dem olympischen Motto „Teilnehmen ist alles“ anzugehen, denn ganz sicher waren wir beide nicht, ob wir die 60 km konditionell schaffen würden.

Jan zeigte sich erfreut, konnte er doch neben sich mit Anja, Horst Dieter Loges mit Fritz Wamser und uns beiden ein drittes Team der „Weißen Speiche“  anmelden.

So sollte dann am 6. Juni um 9:00 Uhr in Wilhelmsburg der Startschuss fallen, so dass ich mich dann kurz vor dem Aufstehen mit dem Auto auf den Weg zur U-Bahnstation Ohlstedt machte. Leider waren hier zu dieser frühen Stunde die Rollläden des „Eisbären“ noch geschlossen, so dass ich auf die leckere innere Abkühlung verzichten musste.

Die U1 spuckte mich zuerst an der Ritterstraße aus, hier galt es Jan und Anja und das dort abgestellte Telekom-Tandem abzuholen. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof erzählte mir Anja noch beiläufig von Jans wie immer bescheidenem Ehrgeiz bezüglich einer Platzierung: Es reicht ihm völlig, Erster zu werden! Vom Hauptbahnhof ging es dann per S-Bahn nach Wilhelmsburg, wo wir Hans kurz nach acht aufgabelten. Auch Horst Dieter und Fritz trafen wir auf dem Bahnhofsvorplatz.

Jan machte sich auf, um den Startplatz ausfindig zu machen und kehrte kurz darauf mit den benötigten Startutensilien zurück. Um uns herum herrschte reges Treiben. Immer mehr Rennradfahrer bewegten sich in Richtung Startplatz. Nach meiner Beobachtung blieben wir drei von der „Weißen Speiche“ aber die einzigen Tandemteams. Lief bis dorthin alles glatt, so stellte Jan kurz vor dem Start fest, dass sein Vorderreifen platt war. Er vermutete, sich auf dem Marktplatz einen kleinen Splitter in den Reifen gefahren zu haben.

Da zu diesem Zeitpunkt schon fast alle Fahrer in der Startaufstellung standen, kam nun natürlich Hektik auf. Aber es gelang uns, in Teamarbeit in Windeseile einen Ersatzschlauch einzulegen. Nur schafften wir es nicht, mit einer minipumpe den nötigen Reifendruck aufzubauen. Aber Jan, nun doch vom Ehrgeiz beseelt, konnte in der Startphase eine Ständerpumpe organisieren und somit mit dem richtigen Reifendruck schräg in den Pulk hinein starten. Da Hans und ich in der 250-er Klasse starteten, nicht cm³, sondern gefühltes zulässiges Gesamtgewicht in kg, zogen wir es vor, anstatt von der Pole Position aus der Boxengasse zu starten, um taktisch ohne Boxenstopp das Feld von hinten aufzurollen, was uns zugegebenermaßen aus bis heute unerklärlichen Gründen nicht ganz gelang.

So fanden wir uns recht schnell in einer Vierergruppe, bestehend aus einem Ehepaar, einer Einzelfahrerin und uns zwischen dem vorauseilenden Feld und dem uns, allerdings außer Sichtweite, verfolgenden Besenwagen wieder.

Bei herrlichem Fahrradwetter, kaum Wind, Sonne bei angenehmen Temperaturen, konnten wir unsere Position erfolgreich halten und spendeten gleichzeitig, wie wir später von den drei uns Verfolgenden erfuhren, hervorgerufen durch einen kaum zu überbietenden Cw-Wert, ungefähr vergleichbar mit dem eines geschlossenen Scheunentores, einen hervorragenden Windschatten! Zu unserer Freude sollte uns dies nach dem Rennen noch mit einem wohlschmeckenden „Flens“ entgolten werden.

In den ersten drei Runden konnten wir einen für uns beachtlichen Schnitt von ca. 32 km/h halten, angefeuert und angetrieben von den hauptsächlich im Start/Zielbereich recht zahlreichen Zuschauern, wobei wir allerdings nicht genau erkennen konnten, ob es sich teilweise eventuell auch um Mitleidsbekundungen handelte. Auf den 15 km der letzten Runde machten sich dann aber doch schon einige Konditionsmängel bemerkbar, sowie auch diverse Körperteile, insbesondere der Mors.

Folglich sank die Tachonadel des Öfteren unter die magische 30 km/h Marke. Aber wir konnten unseren vierten Platz (vor dem Besenwagen) erfolgreich bis ins Ziel verteidigen, hatten uns zum Schluss sogar etwas von unseren Verfolgern abgesetzt. Erschöpft, aber voller Freude, dass wir die 60 km durchgehalten haben, uns weder Panne noch Unfall (leider sahen wir einige Stürze während des Rennens) widerfuhren, trafen wir die beiden anderen Tandem-Teams wieder und tauschten unsere Rennerlebnisse aus. Anschließend lösten wir noch unser „Windschatten-Flens“ auf dem von vielen Ständen gesäumten Wilhelmsburger Marktplatz bei einer netten Unterhaltung mit den drei Spendern ein.

Nach Abschluss der Veranstaltung begleiteten wir Hans zur S-Bahn, Jan, Anja und ich fuhren per Tandem zurück in Richtung Ritterstraße, wobei ich als Solofahrer scheinbar öfters mitleidige Blicke auf mich zog, nach dem Motto: „Der hat wohl seinen Mitfahrer auf dem letzten Rastplatz vergessen“. Dank strikter Einhaltung Niederländischer Verkehrsregeln - die Farberkennung besonders zwischen rot und grün scheint dort anders wahrgenommen zu werden - kamen wir schnell durch Hafen-City und Innenstadt wieder dort an. Von nun an lief es für mich in umgekehrter Folge wie Eingangs beschrieben, nur dass der „Eisbär“ nun geöffnet hatte, aber eine gut 15m lange Schlange wartender Eisliebhaber mich vom Kauf desselben abhielt.

Dieser Tag bleibt für mich und auch für Hans, was mich besonders freut, denn er bestätigte mir das in einem Anruf am darauffolgenden Tag, eine bleibende Erinnerung an einen wunderschönen Radrenntag auf den Tandems der „Weißen Speiche“!

Klaus R.

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Kleine Pilotenanmerkungen 2010

Dieses Jahr wollte ich keine Reime bringen,
zu oft gefehlt, gezwungen zu anderen Dingen,

doch Ulrike brachte mich zur Raison:
schreib trotzdem über diese Saison.

Was schreiben über die tandemlose Zeit?
O-Ton Ulrike: „ Schreib über die Einsamkeit!“

Wohl wahr, manch` Wochenende trist und leer,
kein Schrauben, keine Tour, ist ganz schön schwer.

Quatsch, einsam ist nur, wer sich hängen lässt
und den Kopf dann in den Sand hinein presst.

Das Leben ist doch unglaublich schön,
die Tage leider oft zu schnell vorüber gehen.

Schon mal probiert, die Grashalme hören zu sprießen,
der ist nicht einsam, der das kann genießen.

Man kommt dann leider schnell in die Wirklichkeit,
wenn der Nachbar den Rasen mäht – zur Mittagszeit.

Das bringt mich auf eine tolle Idee,
ist ganz einfach und ginge per se.

Auf dem Anhänger würden sie kaum etwas wiegen,
für die Mittagspause zum Ruhen, ein paar Liegen.

Da gibt es jetzt nichts zu grinsen und zu lachen,
in der Mittagspause ein kleines Schläferchen zu machen.

Das wär´s doch, ein bisschen schlafen zu dürfen,
während die anderen ihre Biogetränke schlürfen.

Und nun von mir die fröhliche Kunde,
war wieder dabei auf der Abradel-Runde:

Kalt war`s, kein Regen,
der Wind von vorn
auf rutschigen Wegen.
Zweimal im Schlauch ein Dorn

für viele ein Nutzen
sich ins Gebüsch verdrücken.
Am Schluss das Putzen,
daran gab`s nichts zu rücken.

Bald ist schon Winter, wir sitzen beim Punsch,
da hätte ich noch einen kleinen Wunsch.

Drückt St. Pauli die Daumen, zur Not auch dem HSV,
damit im Mai, wenn tropft der erste Tau,

beide oben stehen in der Tabelle,
Europa erobern, ganz auf die Schnelle.

Aber wie immer gibt`s Ebbe und Flut – es bleibt das Watt
in diesem Sinne grüßt Euch Euer Henning Blatt.

Pinneberg, den 30.10.2010

Henning B.

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Seit Anfang des Jahres bin ich nun Tandempilot…

Seit Anfang des Jahres bin ich nun Tandempilot.

Erzähle ich meinen Freunden und Bekannten davon, staunen sie meist über die Entfernungen von 60 bis 80 km, die wir fahren.

Das kennen sie von mir nicht.

Dann erzähle ich, was Ulli mir vor der ersten Tour gesagt hat: „Man ist doch zu zweit und für jeden ist es doch nur die halbe Strecke."

Wenn man mit Ulli fährt, stimmt das, fährt man mit Fritz , könnte man sich sogar etwas schieben lassen.

Heinz

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Hochzeit 2010

Zu unserer zweiten Wochentour kamen Ina und Stefan, zwei begeisterte Radfahrer, um mit uns das Tandemfahren auszuprobieren. Ulli hatte mir Ina als Pilotin anvertraut, weil wir ähnliche Statur haben. Wir suchten uns ein passendes Tandem, stellten die Sättel ein und schoben auf die Straße zur Probefahrt. Aufsteigen und Anhalten, Kurven und Slalom probierten wir ein paar Mal. Es klappte für den Anfang schon sehr gut.

Dann rief Ulli zur Abfahrt, und ab ging es in Richtung Plattenweg. Ina hatte keine Probleme und wurde immer sicherer, so dass wir nun genug Muße auf der Tour nach Barmstedt hatten, um uns privat zu unterhalten. So erzählte Ina mir, dass sie am 2. September heiraten wollen und planen, ihre Hochzeitsreise nicht wie üblich in warmen Gefilden zu verbringen. Was Ina jetzt verriet, ließ mich aufhören zu treten: Eine Überquerung der Alpen auf dem Tandem mit dem Ziel Venedig!?!

Sie wollten in Zürich ein Tandem mieten, von dort aus über viele Pässe nach Südosten fahren und dann in Venedig die Seele baumeln lassen. Die höchsten Pässe waren über 2000 m hoch, der Abula-Pass sogar 2315 m.

Am 21. August trafen wir uns noch bei einer Tour, Ina und Stefan hatten alles bestens vorbereitet: Die Hochzeit war in greifbarer Nähe, für die Reise war alles klar und gebucht. Welche aufregende Zeit lag vor ihnen!

Am 23. Oktober sahen wir uns. Ich mit neuem Hüftgelenk, Ina und Stefan mit tausend neuen Eindrücken, voller Glück über ihre Hochzeit und darüber, ihre Reise und alles ohne Probleme gemeistert zu haben. Auf ihren Fotos konnte ich die Reiseroute, die atemberaubende Landschaft und ihre Freude nachempfinden.

Das Hochzeitsgeschenk im Namen der Weißen Speiche hätte nicht treffender sein können: ein Tandem in Miniatur.

Wir wünschen Euch beiden alles Gute und uns, dass wir Euch häufig bei unseren Touren sehen.

Ursel M.

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Mit dem Tandem auf Hochzeitsreise: Zürich – Venedig 2010

„Nein?! Wahnsinn!“

„Toll!“

„Habt Ihr Euch das auch wirklich gut überlegt?“

„Macht man so etwas nicht besser vor der Hochzeit?“

So in etwa waren die Reaktionen, als wir von unserem Plan erzählten: Wir wollten in den Flitterwochen eine Tandemtour von Zürich über die Alpen nach Venedig machen. Wir ließen uns nicht abschrecken, planten, recherchierten und übten mit der „Weißen Speiche“. Dann war es soweit: Mit dem Nachtzug fuhren wir noch am Hochzeitstag nach Zürich, wo unser Tandem schon auf uns wartete. „Nur eine kurze Probefahrt“, riefen wir dem Händler zu und  schwangen uns in die Sättel. Eine kurze Fahrt in der Tat – sie endete für mich in der Notfallaufnahme eines Schweizer Krankenhauses. Beim Anfahren landete die Bärentatze leider nicht unter meinem Fuß, sondern mit den Zacken voraus in meiner Wade. (Merke: Kommunikation und Koordination sind das A und O beim Tandemfahren). Also lernte ich ein hervorragend geführtes Schweizer Krankenhaus von innen kennen, während Stefan die letzten Einstellungen am Tandem vornahm. Am Ende war alles halb so wild: Die Schnitte mussten nicht genäht werden und wir konnten unsere Tour beginnen.

Nachdem wir uns durch den hektischen Zürcher Wochenendverkehr, ohne Plan dafür aber mit tückischen Tramschienen, sich plötzlich im Nichts auflösenden Radwegen und Ausschilderungen, sich in Pedalen verheddernden Schnürsenkeln, sowie folgenreicher Kommunikationsstörung („Häh?! Was hast Du gesagt?“ – „Agvbdfödfksödf!!!“ – „Häääh??? Ich versteh Dich nicht…!“ – „AGVBDFÖDFKSÖDF!!!“ – „ICH VERSTEH NIX!!!“) gekämpft hatten, führte uns die erste Etappe deutlich entspannter durch Wiesen und Felder, eingerahmt durch eine malerische Bergkulisse und strahlend blauen Himmel. Das ebene Gelände, die gut ausgebauten Radwege und hervorragende Ausschilderung sowie der wenige Verkehr erleichterten die Gewöhnung an das Tandem und den gemeinsamen Fahrrhythmus. Unterbrochen wurde diese Harmonie lediglich durch eine abrupte Bremsaktion durch den Steuermann, der den freihändig fahrenden Beifahrer ruckartig nach vorne katapultierte, und ihn zwar nicht ins Gras, aber den Steuermann in den Rücken beißen ließ. Bilanz der kleinen Kommunikationsstörung: leichtes Schleudertrauma und eine blutige Lippe beim Beifahrer, ein blutbeflecktes T-Shirt und Nervenschock beim Steuermann. Im Anschluss: einstimmiger Beschluss zur Kommunikationsverbesserung.

Am zweiten Tag erwartete uns die erste Bergetappe: Von Chur fuhren wir über steile, enge Serpentinen bei kontinuierlicher Steigung um 8 bis 11% über den Lenzerheidepass (1549 m) in das Albulatal. Dies ist der Test, dachten wir und traten in die Pedale. Bereits nach kurzer Zeit keuchten und japsten wir, fluchten, stöhnten und strampelten uns die Seele aus dem Leib. Keiner wagte nachzulassen, jeder trat noch fester in die Pedale, um den anderen nicht hängen zu lassen. So aufgestachelt hetzten wir in einem wüsten Tempo den Berg hinauf. Mit Rekordzeit kamen wir nach 950 Höhenmetern fix und fertig auf dem Pass an. Erst nach mehreren Tassen Schwarztee und einigen Pfannkuchen kehrte langsam wieder Leben in uns. Leise Zweifel nagten an uns, ob wir die Bergfahrten mit dem Tandem nicht doch unterschätzt hatten.

Doch ausgeschlafen und gut erholt sahen wir den Herausforderungen des neuen Tages ruhiger ins Auge: vor uns lag nun der Albula-Pass (2315 m). Von Bergün aus radelten wir in gemäßigtem Tempo los. Tief unter uns rauschte die Albula, über uns schraubte sich die Rhätische Eisenbahn über zahlreiche Kehrtunnel und Viadukte langsam nach oben. Trotz der beachtlichen Steigung von über 8% – die Strecke wird im Winter als Schlittenbahn genutzt – bewältigten wir den Aufstieg souverän und ohne größere Anstrengung. Der Pass empfing uns mit hochalpiner Berglandschaft und eisigem Wind. Bei heißer Suppe und hausgemachtem Kuchen feierten wir in der Passherberge unseren „Etappensieg“. Doch wir hatten uns zu früh gefreut: Frisch gestärkt und warm eingepackt begannen wir die Abfahrt. Nach nur 200 Höhenmetern qualmte und rauchte die Zusatzbremse und war nicht mehr einsatzfähig. Glücklicherweise konnten wir im Tal die Bremse auswechseln lassen, so dass wir am Folgetag bestens gerüstet den höchsten Pass unserer Radtour, den Bernina-Pass (2330 m), in Angriff nehmen konnten. Leider sahen wir vom Bernina herzlich wenig: Es regnete und auf der Passhöhe wurden wir zudem von starken Böen und Nebel empfangen. Die ungastliche Herberge veranlasste uns, nur eine kurze Teepause einzulegen und weiterzufahren. Wir kamen nur langsam vorwärts: Aufgrund der Nässe und erhöhten Schleudergefahr konnten wir die reparierte dritte Bremse nur sporadisch einsetzen. Die Felgenbremsen waren der steilen Abfahrt und den schlechten Witterungsbedingungen allerdings nicht gewachsen: Immer wieder mussten wir anhalten und die Bremsen neu einstellen. Im Nu waren die Bremsklötze abgeschliffen. Bis auf die Haut durchnässt, hungrig und völlig durchgefroren hatten wir keine Ahnung, wie weit wir schon gekommen waren und ob wir unser Hotel im Tal noch erreichen würden. Da tauchte in einer Kurve plötzlich ein Hotel auf. Kurzerhand beendeten wir unsere Tagesetappe: Eine heiße Dusche, ein üppiges Mahl und ein weiches Bett sorgten doch noch für einen guten Tagesabschluss.

Endlich Italien: Am sechsten Tag fuhren wir über die Grenze. Sofort wurden es gefühlte zehn Grad wärmer, die Sonne strahlte vom Himmel, an jeder Ecke befand sich entweder eine Bar oder Kirche, die Menschen waren fröhlich und der Kaffee göttlich. Nach dem eher unspektakulären Aprica-Pass (1176 m) lag nun nur noch der gefürchtete Passo di Croce Domini (1892 m) zwischen uns und dem Gardasee. Ab Breno führte die Straße in engen Kurven und durchgängiger 10%-Steigung den Berg hinauf. Wir hatten noch nicht einmal ein Fünftel der 1800 Gesamthöhenmeter geschafft, als über uns ein Gewitter los brach. Wir retteten uns in eine Garage und beobachteten die Regenfluten, die an uns vorbei ins Tal stürzten. Nach einer Stunde konnten wir unsere „Höhle“ verlassen und flüchteten in eine Bar. Die vor Mitleid zerfließende Bardame besorgte uns umgehend im nächsten Ort eine Unterkunft. Ihr eindringliches Angebot, uns mit dem Auto hochzufahren, mussten wir allerdings wiederholt dankend ablehnen. Nach Abzug des Gewitters schwangen wir uns auf unser nasses Gefährt und überwanden die noch fehlenden 300 Höhenmeter bis zur Gaststätte. Den Regen ließen wir vor der Tür, als wir vor prasselndem Kaminfeuer erstklassige Pizza vertilgten.

Am nächsten Morgen gingen wir bei strahlendem Sonnenschein die eigentliche Passauffahrt an: Über fünf Kehren bei 10 bis 12% Steigung gewannen wir rasch an Höhe. In Campolare (1400 m) legten wir eine kurze Kaffeepause ein und genossen den schönen Ausblick ins Tal. Über eine weitere enge Serpentinengruppe und ein letztes Steilstück erreichten wir endlich den Pass. Mit Minestrone und Spaghetti im Bauch wagten wir uns nach längerer Pause an die lange, kurvenreiche Abfahrt: Immer wieder mussten wir anhalten, die Felgen prüfen und abkühlen lassen. Nach 1200 Höhenmetern unterbrachen wir die Abfahrt im pittoresken Bergdorf Bagolino für die Nacht.

Am neunten Tag erreichten wir nach rasanter Abfahrt den Gardasee: Uns hatte die Zivilisation wieder. Die Berge und die größten Anstrengungen lagen nun hinter uns. Die letzten Etappen führten uns entspannt – aber leider nicht ganz trocken – über Mantua und Montagnana durch die Poebene nach Chioggia. Letzteres entpuppte sich als charmantes, von Touristen verschontes  Hafenstädtchen – eine entspannte Miniaturausgabe Venedigs. Via Pellestrina und Lido näherten wir uns dem Ende unserer Reise: Bei stimmungsvollem Abendlicht setzten wir mit der Fähre über die Lagune und erreichten nach 12 Tagen unser Ziel Venedig. Hinter uns lagen 900 km, fünf Alpenpässe, 8000 Höhenmeter Gesamtanstieg, eine kaputte Bremse, ein aufgeschlitztes Bein, literweise vergossener Schweiß, zwölf Handwäschen, viel Gelächter, Teamgeist, grandiose Ausblicke, herrliche Landschaften, lustige Begegnungen und viele, viele Glücksmomente!

Ina und Stefan A.
September 2010

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Das Alphabet der Weißen Speiche

  • Das obere Bild zeigt einen lachenden Schwarzen Mann in einer Wüste. Vor ihm fliegt ein Inzekt mit, ein Jaguar versucht mit seiner Klaue den Mann zu greifen. Unter dem Bild den Text "Johanniswürmchen freut uns sehr, Der Jaguar weit weniger". Das unter Bild zeigt einen Vogel, auf einer Leiter nach oben steigt, vorne sitzen zwei Löwen. Der linke Löwe brüllt, der rechte shcweigt. Der Text unter dem Bild: "Die Lerche in die Lüfte steigt, Der Löwe brüllt, wenn er nicht schweigt."

Wir kennen es aus der Werbung, dass ein Produkt von A bis Z mit einer Eigenschaft oder einem Merkmal für jeden Buchstaben dargestellt wird. Es gibt aber auch ein bekanntes literarischkünstlerisches Beispiel. Wilhelm Busch hat 1865 das „Naturgeschichtliche Alphabet für größere Kinder und solche, die es werden wollen“ als Münchener Bilderbogen gezeichnet und gedichtet. Für
(fast) jeden Buchstaben des Alphabets hat er zwei Begriffe aus dem Reich der Natur, meist Tiere, gewählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, und hat sie in einem Zweizeiler und einer Zeichnung zusammengebracht. Die die Zeilen zu M und O mögen als Beispiel dienen:

Die Maus tut niemand was zuleide,

der Mops ist alter Damen Freude.

Der Orang-Utang ist possierlich,

der Ochs benimmt sich unmanierlich.


Ich weiß, dass es auch eine ganz und gar nicht jugendfreie Nachdichtung unter dem Namen „Das goldene Alphabet“ gibt, aber die steht hier nicht zur Diskussion.

Als sich das Radlerjahr dem Ende zuneigte und der Termin für den Redaktionsschluss des „Speichenspiegels“ näher rückte, kam mir der Gedanke, dass man doch ein Alphabet für die Weiße Speiche zusammendichten könnte. Leider kann ich nicht zeichnen, aber Reime bekomme ich einigermaßen hin. Und so habe ich mich daran gemacht, unser Radel-Alphabet zu erstellen. Hier ist es:

A

Anradeln stets den Anfang macht

beim Abradeln ist‘s Jahr vollbracht.

B

Die Bremse jeden Lenker ziert

das Butterbrot man morgens schmiert.

C

Nach Celle führt die Tour fast nie

der Cidre schwächt das Radler-Knie.

D

Die Damen sind bei uns recht kess

bei Gegenwind gibt’s Dauerstress.

E

Die Esel sind bei uns aus Draht

die Tour wird schnell, wenn‘s Ende naht.

F

Der Fritz liebt die Geschwindigkeit

der Fahrtenleiter „langsam“ schreit.

G

Der Ludwig macht uns Gulasch-Suppe

da ist uns jedes Gasthaus schnuppe.

H

Der Helm zerdrückt uns die Frisur

bei Haarausfall hilft keine Kur.

I

Der Imbus ist ein Schraubenschlüssel

im Imbiss lockt die Suppenschüssel.

J

Ein Jubiläum zählt nach Jahren

ein jeder liebt das Tandemfahren.

K

Das Tandem mit dem Kantstein ringt

die Kette von dem Zahnkranz springt.

L

Luftdruck bestimmt des Reifens Güte

Lakritzen kommen aus der Tüte.

M

Das Mittagsmahl schmeckt wieder deftig

bergauf geht uns die Muffe heftig.

N

Der Nachmittag im Flug vergeht

das Rad sich um die Nabe dreht.

O

Beim Werkzeug keiner Ordnung hält

der Hans drob fast in Ohnmacht fällt.

P

Der Pups, der durch den Sattel geht

dem Partner um die Nase weht.

Q

Die Bremse quietscht nach Regenguss

aus Quickborn kommt nur Dichterstuss.

R

Der Regen jeden Fahrer schlaucht

das Ritzel einen Zahnarzt braucht.

S

Ein Sandweg ist des Radlers Glück

der Sattel quält das beste Stück.

Sch

Die Schafe stehn am Deich entlang

die Schaltung hakt im sechsten Gang.

Sp

Für unsern Sport als Markenzeichen

zählen wir viele weiße Speichen.

T

Die Tagestour nur einfach zählt

obwohl man sich auf Tandems quält.

U

Um einen Umweg uns zu sparen

wir durch die Unterführung fahren.

V

Hast du die Vorfahrt nicht bedacht

Verkehr ist, wenn man trotzdem lacht.

W

Wohl fühl ich mich mit Werkzeugtasche

zur Not trink Wein ich aus der Flasche.

X

Das XL-Shirt den Leib umspannt
X-Beine sind mit O verwandt.

Y

Was uns bei Young Cyclassics stört

ist, dass man’s Ypsilon nicht hört.

Z

Vorlesen ist am Mittwoch Ziel,

vom Zuhör‘n krieg‘n wir nie zuviel.

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Sommerradtour 2010

Unsere SRSS – Hanse-, Küsten- und Seebädertour!
(Sonne, Regen, Sonne, Schnupfentour)

Ulli kam mit einer saftigen Erkältung an und verteilte großzügig seine Viren, wobei drei Viertel der Radler zugriffen. Mit Nasentropfen, Bronchiumtabletten, Hustenbonbons und Bergen von Taschentüchern bekamen wir die Sache in den Griff. Ein fröhliches Husten und Schnupfen begleitet uns bis zum Ende der Reise.

Am Samstag, dem 29. Mai, treffen wir uns erwartungsvoll um 8:00 Uhr am Hauptbahnhof. Wir, das sind Hella und Klaus, Rita und Dieter (mit ihren Tandems), Anke und Margret, Hans und Ulli, Erhard und Wolfgang, Werner und Gregor, Elke Wieske, Elke und ich (Ursel). Maike und Ludwig werden uns in Schwerin am Bahnhof mit dem Hänger und sieben Tandems erwarten.

Pünktlich um 8:36 Uhr verlassen wir Hamburg und erreichen gegen 10 Uhr Schwerin. Wir laden die Tandems ab, verstauen das Gepäck im Hänger, korrigieren Kleinigkeiten an den Rädern und ab geht es bei strahlendem Sonnenschein.

Zunächst radeln wir durch Schwerin immer am See entlang über Wickendorf, Bad Kleinen und rasten im Grünen. Als wir weiter wollen, ist unser Vorderreifen platt, aber nicht lange! Keine 10 Minuten brauchen unsere Experten und die Fahrt geht weiter nach Wismar, wo Ludwig uns am Hafen schon mit heißem Kaffee erwartet.

Wir erkunden die alte Hansestadt mit ihren Bürgerhäusern, wie der „Alte Schwede“ (1380) am Marktplatz. Dort stehen auch das Rathaus und der Pavillon der Wasserkunst, der die Stadt mit Wasser versorgte. Die alten Kirchen mit ihren hohen Kirchenschiffen prägen in allen Hansestädten die Stadtsilhouette.

Die 15 Kilometer bis Kirchdorf auf der Insel Poel bringen wir zügig hinter uns und erreichen das Hotel „Filou“ gegen 18 Uhr, wo uns schon Helmut und Ute mit bereits georderten Getränken erwarten. Wir erhalten unsere geräumigen Zimmer, laden das Gepäck aus, richten uns in den Zimmern ein und duschen. Um halb acht ist für uns eine lange Tafel auf der Terrasse gedeckt und wir lassen es uns schmecken.

Nach dem Essen erkunden wir zu fünft den Ort. Wir entdecken die malerische Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert und dahinter Reste von alten slawischen Wallanlagen. Der Hafen ist klein und beschaulich, man kann hinüber nach Wismar gucken.

Sonntag, der 30. Mai:

Um acht Uhr treffen wir uns zum Frühstück, Zimmer bezahlen, Koffer packen, zum Anhänger bringen, Tandems überprüfen. Satteltaschen, Trinkflasche, Satteldecke installieren, und um zehn Uhr ist Abfahrt. Hans und Ulli bilden den Schluss und hupen: einmal = Abfahrt, zweimal = Tempo aufnehmen oder dreimal = Stop. Nach mehrmaligem Üben haben sie es drauf! So ähnlich wird es jeden Morgen ablaufen.

Es ist bewölkt, ein wenig windig. Wir verlassen die Insel und sehen uns in Stove eine alte Windmühle an. Immer an der Ostsee entlang erreichen wir Rerik. Über viele Stufen erklimmen wir den Aussichtspunkt auf Resten eines alten Slawenwalls. Auf einsamen Radwegen nähern wir uns Kühlungsborn, das 1938 aus drei Dörfern entstand und seinen Namen von dem bewaldeten
Hügelland „Kühlung“ erhielt.

Es hatte schon leicht zu regnen begonnen, aber hier wird es zum „Wolkenbruch“. Wir retten uns erst einmal unter die Galerie der Konzertmuschel, die zum Glück gerade auftaucht. Nach der Pause ziehen wir uns Regenzeug an, und weiter geht es über die Promenade auf dem Wander- und Radweg nach Heiligendamm, „die weiße Stadt am Meer“, die 1790 als erstes Seebad gegründet wurde.

Es regnet ohne Unterbrechung! Auf dem Weg nach Warnemünde führt der Radweg durch den märchenhaften „Nienhagener Forst“, der wegen seiner von Sturm und Steilküste bizarr geformten Bäume auch der „Zauberwald“ genannt wird. Wir fahren auf dem gefluteten Radweg wie durch einen Bach, der Dreck spritzt hoch. Aber die Zeit treibt uns voran. Wir müssen um 16:30 Uhr das Schiff in Warnemünde erreichen, sonst wären es noch 12 km mehr nach Rostock. 10 Minuten vor Abfahrt sind wir am Anleger, schieben die Tandems aufs Schiff und schon legt das Schiff ab. Das war knapp! Aber in dem gemütlichen, warmen Salon erholen wir uns schnell wieder bei Kaffee und Tee.

Bei der Ankunft in Rostock ist es trocken, wir erreichen unser Hotel Hopfengarten „Haus Aalreuse“ und bekommen kleine Zimmerchen!

Der Sand rieselt von Schuhen und Regenzeug, es knirscht überall im Zimmer. Die warme Dusche belebt und zum Abendessen sind wir wieder frisch und munter! Nach dem Essen sehen wir uns mit einigen noch die Altstadt an, es ist immer noch trocken!

 

Montag, der 31. Mai:
Wir holen die Tandems aus der Tiefgarage. Der Dreck ist getrocknet und lässt sich gut abbürsten. Da es wieder leicht regnet, nehmen wir wieder das Schiff nach Warnemünde und bitten den Schiffsführer, uns am Ostufer der Warnow abzusetzen. So können wir gleich Richtung Graal Müritz starten. Eine steife Brise Stärke 8 bläst von Nordwest, die Piloten/innen mussten schon gut Kurs halten!

Wir durchfahren die Rostocker Heide mit den Orten Markgrafenheide und Graal-Müritz, die mit prächtigen Küstenwäldern prangt. Hier treffen wir unseren fürsorglichen Ludwig zur gemeinsamen Mittagspause und sichten ein Wildschwein, das im Wald wühlt.

Am Deich entlang mit kräftigem Seitenwind und erneutem Regen erreichen wir Diershagen auf der Halbinsel Fischland. Linker Hand liegt die Ostsee, rechts der Saaler Bodden. An Wustrow und Ahrenshoop vorbei, das schon Ende des 19. Jahrhunderts zur Künstlerkolonie wurde, erreichen wir den Darß. Er ist nicht so schmal wie Fischland, sondern hat eher die Form einer Scholle und gehört schon zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Darß besteht hauptsächlich aus Wald und Moor und wird deshalb auch Darßer Urwald genannt.

Über die Orte Born und Wiek, am Bodden gelegen, radeln wir nach Prerow an der Ostseeküste. Hans und Ulli legen sich noch kurz vor dem Ziel sanft auf die Seite ins Gras neben einen Graben, als sie einem entgegenkommenden Radler ausweichen wollen. Sie genießen einen Moment die unerwartete, feuchte Ruhepause und sind schon wieder auf dem Rad. In Prerow wartet ein Wohnschiff auf uns am Prerowstrom!! Wir entern das Schiff, zwängen uns zu zweit in die Kabinchen mit Kojen übereinander. Wenn meine Elke sich umziehen oder ans Waschbecken möchte, muss ich raus oder ins Bett, für zwei ist die Aktionsfläche zu eng. Auf das Duschen verzichten wir bei dem großzügigen Angebot einer Dusche für 15 Personen… Der Salon ist warm und gemütlich, ein Pizzaservice bringt uns Stärkung und Maike und Dieter suchen die Insel nach einem offenen Laden ab und kommen als Sieger mit Bier und Wein beladen zurück. Der Abend ist gerettet.


Dienstag, der 1. Juni:
Wir steigen in die nassen Schuhe und Klamotten, Trocknen auf unserem Luxusliner war nicht vorgesehen, und starten mit - R E G E N - nach Zingst auf die Boddenseite und über die Brücke wieder auf das Festland. Das östliche Ende der Halbinsel darf nicht befahren werden, weil es zur Zone I des Nationalparks gehört. Über Barth radeln wir den Küstenradweg Richtung Stralsund, der sich teilweise direkt an der Ostsee fern von Straßen weit nach Norden hinaufzieht, um dann nach Süden auf Stralsund zuzusteuern. Zur Mittagszeit taucht gerade rechtzeitig „Bettys Cafe“ auf und bietet uns eine trockene Stube an mit heißen Getränken und Erbsensuppe. Gut gestärkt nehmen wir unsere Plätze ein und bemerken kaum, dass es aufgehört hat zu regnen, so haben wir uns an den Regen gewöhnt. Wir erreichen Stralsund und unsere Pension „Hafenblick“, wo Ludwig schon auf uns wartet.

Wir beziehen große Zimmer mit großen Heizkörpern, die unsere nassen Sachen mühelos bewältigen. Im Restaurant „Fischerhus“ stärken wir uns mit Fisch und freuen uns, dass wir in Stralsund zwei Nächte verbringen werden.


Mittwoch, der 2. Juni:
Die Sonne lacht uns am Morgen entgegen, wir haben sie wieder an unserer Seite! Wir wollen heute Hiddensee besuchen, aber ohne die Tandems, denn auf dieser Insel kann man besser zu Fuß überall hinkommen. Die Überfahrt dauert 90 Minuten bis Witte, dem Hauptort der Insel. Als wir aussteigen, fühlt Hans sich nicht wohl und sucht mit Anke die Inselärztin auf. Sie schickt Hans sofort per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Stralsund, um das aus dem Rhythmus gekommene Herz zu stabilisieren. Wir sind alle besorgt um Hans, Anke ist ganz blass geworden und ist froh, dass wir alle bei ihr sind und sie trösten und beruhigen können.

Wir laufen die 2,5 km nach Kloster und dann hinauf zum Leuchtturm Dornbusch“ hoch auf den Klippen; durch den kleinen Wald wieder hinunter nach Kloster und am Haus von Gerhard Hauptmann vorbei zur Steilküste an der Westseite der Insel. Auf der nicht befestigten Straße kommt uns die Ärztin entgegen auf dem Fahrrad, vorne ein Schild „Notarzt“ und auf dem Gepäckträger ihren Arztkoffer. Ein Job, der sie auf der autofreien Insel fit hält.

Auf der Rückfahrt durch den Stralsund haben wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt Stralsund, die seit 2002 Weltkulturerbe ist.

Anke und Maike besuchen Hans im Krankenhaus. Er ist zum Glück wieder wohlauf, muss aber zur Beobachtung noch die Nacht dort bleiben. Wir besuchen ein kleines Restaurant, den "Störtebecker“, in dem Maike für uns Plätze reserviert hat, und speisen vorzüglich.


Donnerstag, der 3. Juni:
Wir fahren durch Stralsund zuerst zum historischen Marktplatz mit vielen Backsteingiebelhäusern und dem prächtigen Rathaus. Es hat fünf Scheingiebel, von denen jeder eine runde Öffnung hat, durch die man in den Himmel gucken kann. Auf einem Sockel steht ein Relief mit allen Bauten des Marktplatzes, auch in Blindenschrift erklärt! Nachdem wir noch die Apotheke leergekauft haben, geht es hinaus aus Stralsund. Ludwig und Ulli werden Hans abholen und uns dann folgen. Hans muss sich erst einmal schonen und mit Ulli bei Ludwig im Auto die Landschaft genießen. Ludwig freut sich über die Gesellschaft!

Bei wolkenlosem Himmel und steigenden Temperaturen radeln wir frohgemut dahin, auch einige abgesprungene Ketten bringen uns noch nicht aus der Ruhe. Als aber die Gangschaltung des Tandems von Hella und Klaus den Geist aufgibt, wird es komplizierter. Wir rufen Ludwig an, der gerade Hans abgeholt hat, und verabreden uns auf dem Parkplatz vom Bauhaus. Inzwischen verpflegen wir uns aus einer Bäckerei mit Kaffee, Tee, Brötchen und Kuchen. Dann treffen die drei ein, wir begrüßen Hans erleichtert, laden das defekte Tandem auf und das Ersatzrad ab und radeln davon.

Die Küstenlinie verläuft nun weit nach Süden auf Greifswald zu. Schon von Weitem sehen wir die Nikolaikirche mit dem schlanken Turm. Durch die Lange Straße gelangen wir zum Marktplatz mit dem Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, den prächtigen Giebelhäusern und neben dem Dom die Marienund Jacobikirche aus dem 13.-14. Jahrhundert. Vorbei an der Klosterruine „Eldena“ umrunden wir das dänische Wiek (Bucht) und sind bei der Alten Schanze wieder am Greifswalder Bodden. Hier fließt die Ryck in die Ostsee, die wir überqueren, um am Hafen zusammen mit unseren drei Autofahrern Mittagspause zu machen. Die Gangschaltung haben sie schon in Greifswald reparieren lassen! Gut gestärkt kommen wir bald durch das Seebad Lubmin und die Lubminer Heide und steuern auf den kleinen Fährort Freest zu. Er liegt am Peenestrom gegenüber von Peenemünde auf Usedom. Das Hotel „Leuchtfeuer“ liegt ruhig, hat schöne Zimmer und ein gemütliches Restaurant.


Freitag, der 4. Juni:
Wir fahren mit dem Schiff über den Peenestrom nach Peenemünde. Am Peenestrom entlang kommen wir über Möhlchow, Karlshagen, Trassenheide nach Zinnowitz, dem ersten Seebad. Durch ausgedehnte Wälder führt der tolle Radweg über Zempin nach Koserow, wo wir zur Mittagspause unsere Autofahrer treffen.

Nachdem wir von Fischbrötchen und Eis gestärkt sind, warten nun einige Steigungen auf uns. Die ersten beiden werden so steil, dass wir vom Rad müssen. Die anderen sind zwar lang und länger, aber nicht ganz so steil. Mit einigen Mühen schaffen wir sie alle. Wir kommen am kilometerlangen Campingplatz, auf dem die Zelte, Wohnwagen und Hütten dicht an dicht stehen, vorbei und durchqueren das Naturschutzgebiet vor Bansin. Unser heutiges Ziel ist das teure „Parkhotel“. Wir beziehen unsere Zimmer, duschen und treffen uns, um einen Rundgang durch den Ort zu unternehmen. An der Promenade stehen prächtige, restaurierte Villen. Wir gehen auf die Landungsbrücke und suchen uns dann ein nettes Restaurant nahe der Promenade.


Samstag, der 5. Juni:
Wir stellen fest, dass das Hotel nicht mehr Komfort bietet als die kleinen, gemütlichen Häuser. Im Frühstückssalon ist ein Lärmpegel und am Frühstücksbuffet Gedränge. Nachdem das Problem mit der Bezahlung gelöst wurde, fahren wir hinunter an die Promenade und genießen den Blick über die See, die Villen mit Türmchen und Schnörkeln und die Fahrt über Heringsdorf und Ahlbeck. An der polnischen Grenze gehen wir für einen kurzen Spaziergang an den Strand mit den Füßen im Wasser. Die Temperatur ist angenehm und Elke muss in die Fluten springen, sonst hätte ihr etwas an der Reise gefehlt.

Wir kämpfen uns durch das Gedränge in Swinemünde, finden den alten Leuchtturm an der Mündung der Swine in die Ostsee und fahren an der Swine nach Süden, bis wir eine kleine Brücke überqueren und wieder in Deutschland sind. Wir erreichen das Stettiner Haff, machen an einem kleinen Hafen Mittagspause zusammen mit den Autofahrern. Heute fährt Ulli mit Erhard und Wolfgang gönnt sich eine Erholungspause. Am Stettiner Haff entlang auf wunderbaren Wald- und Wiesenwegen erreichen wir den Ort Usedom. Die Familie Natzke empfängt uns herzlich in ihrem Gasthaus mit gemütlichem Garten und versorgt uns mit Getränken und Kuchen.

Vor dem Abendessen erkunden wir den kleinen Ort am Haff. Der Hafen hat einen Fähranleger und wir überlegen, ob wir am nächsten Tag dort übersetzen sollen. Aber aufgrund der starken Regenfälle ein paar Tage zuvor werden die Wege dort überflutet sein. Wir gehen auf dem Rückweg durch das Anklamer Tor, das wohl das bemerkenswerteste Bauwerk des Ortes ist. Für unser letztes Abendessen auf dieser tollen, harmonischen Reise, die Maike so perfekt vorbereitet und geführt hat - es stimmte einfach alles, einschließlich des Wetters - nehmen wir an einer langen Tafel Platz und lassen es uns munden.


Sonntag, der 6. Juni
Nach dem reichhaltigen Frühstück packen wir das letzte Mal die Koffer und machen uns auf den Weg Richtung Anklam, an der Peene gelegen. Am Peenestrom entlang erreichen wir Karnin, nur sehenswert wegen der monströsen Industrieruine. Die im 2. Weltkrieg zerstörte Eisenbahnbrücke mutet futuristisch an, und man kann die damals angebliche strategische Bedeutung der Brücke nicht nachvollziehen.

Hans fährt heute wieder Tandem, so dass wir vollzählig mit acht Teams in Anklam am Bahnhof viel zu früh ankommen. Wir machen uns auf den Bänken des Vorplatzes breit. Kurz vor Abfahrt des IC bauen wir uns auf dem Bahnsteig auf und steigen in den verspäteten Zug ein. In Stralsund bleibt aber genug Zeit, um mit den beiden Tandems, die im Zug mitgenommen werden mussten, umzusteigen und noch Verpflegung zu besorgen. Um 18:16 Uhr erreichen wir voller vieler, schöner Erlebnisse Hamburg.

Danke, liebe Maike!! lieber Ludwig!!! Wir sind schon ganz wild auf die nächste Radreise!! Wohin wohl???

Ursel M.

Bernd und Matthias beim Flicken auf der Zwiebelkuchentour am 03.10.2010

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Kurzurlaub am Timmendorfer Strand

Immer wieder lockt die Ostsee! So reiste vom 9. bis 14. März 2010, Dienstag bis Sonntag, eine diesmal kleine Gruppe von 13 „Speichlern“ per Bahn, Hotel-Shuttle und Auto nachmittags zum Aura-Hotel Timmendorfer Strand, erinnerlich an unsere früheren Aufenthalte, vor allem zu unserem 25-jährigen Jubiläum am letzten Oktober-Wochenende 2009.

Tags darauf Programm: Wir spazierten auf teils vereister Strandpromenade nach Niendorf, geleitet von der Aura-Gästebetreuerin Katharine Seelhorst. Hier am Hafen mit Fischkuttern erklärte sie uns Wissenswertes, so zum Beispiel über die die Hafeneinfahrt bewachenden bronzenen Fischerfiguren.

Nach der Mittagspause ging es per rappelvollem Schulbus nach Travemünde zum Seebadmuseum. In der interessanten Führung wurden uns Gegenstände, Bilder und Filme zur Geschichte Travemündes gezeigt. Die züchtigen gestreiften, auch prallen Bademoden früherer Jahrzehnte, lösten Gelächter aus. Beklemmend dagegen der originale Drahtzaun der DDR-Grenze. Sehens- und hörenswert waren alle dargestellten Themen wie Schifffahrt, Fischerei und Casino, sichtbar am historischen Roulettetisch. Nach anschließender Einkehr in einem stilvoll-gemütlichen Cafe schlenderten wir entlang der Trave und der Strandpromenade und fuhren mit dem Bus zurück zum Hotel.

Am 11.3. war eine Wanderung südwestlich von Timmendorf angesagt. Frau Seelhorst führte uns auf eisglatten Wegen durch das bewaldete Naturschutzgebiet Aalbeek-Niederung. Mutige erklommen den hölzernen Aussichtsturm mit diesigem Blick über das eisweiße Moor und den südlichen Hemmelsdorfer See. Beim Vogelpark trennten wir uns. „Müde fünf“ nahmen den kurzen Rückweg, die Wanderfreudigen glitten durch die winterliche Idylle und gelangten umwegs über die Niendorfer Promenade zum Aura.

Diesem „Offiziellen“ folgte Freizeit. Zwar bewirkten schwere Baufahrzeuge zwecks Hochwasserschutzarbeiten, dass die Strandpromenade unbegehbar matschig war. Doch wir taten vielerlei: Spazierengehen, Shoppen, Einkehren zu Genüssen, Strandwandern, Besuch des Bauernmarktes Warnsdorf, Fischegucken im Sealife-Center, Ruhen, Trimmradeln… Ulli tourte mit einem dem Hotel gespendeten Tandem.

Abends saßen wir in fröhlicher Runde in der „Lounge“ beisammen. Dieter Koch las Heiteres über Verlorenes vor. Das Wetter war trocken, kalt, bewölkt, sonnabends windig, teils sonnig. Mit der Heimfahrt am verregneten Sonntag endeten kurzweilige Urlaubstage mit leckeren Speisen, gutem Service und bester Stimmung!

Günther F. B.

Elke, Maike, Gregor und Hanna auf der Abradeltour am 23. Oktober 2010

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Warum fahren Jan und Anja eigentlich Tandem?

Buch Cover von "Warum Tandem?"

Wird hier noch nicht verraten! Aber Ihr könnt das gedruckt und gebunden in einem Buch nachlesen, in dem die beiden neben 40 weiteren Liebhabern dieser Drahtesel mit zwei Sätteln ihre Stories erzählen.

Warum Tandem?
von Gerhard Josten (Hrsg.)
Verlag Helmut Ladwig
284 Seiten mit zahlreichen Fotos
ISBN 978-3-941210-35-6
Preis 16 Euro
www.buchladwig.de

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Nummer 28 greift ein

Cover von "Nummer 28 greift ein"

Das neue Buch von Simone Klages

Das Detektivbüro von Nadeshda, Fiede, Gogo und Poli-Kala liegt in der - bestimmt nicht kleinen - Brunnenstraße. Die Detektive machen Fahrradausflüge nach Blankenese, fahren mit der U-Bahn zur Feldstraße, … Aber nicht nur die Ortsbeschreibungen sind so realistisch wie beim Hamburger Tatort:
Einer der Detektive ist blind und daher werden die Fahrradfahrten auf dem Tandem gemacht, was mit ganz (oder gar nicht) erstaunlicher Sachkenntnis beschrieben wird.

Die Gang Of Four ist auf Abenteuer aus, und diese lassen auch nicht lange auf sich warten. Ohne dass der Boden der Glaubwürdigkeit verlassen wird, entspinnt sich eine verwickelte und vor allem spannende Detektivgeschichte. Macht großen Spaß zu lesen, auch wenn man nicht mehr 13 ist!

Nummer 28 greift ein
Simone Klages
dtv junior
ISBN 978-3-423-71359-7
Preis 5,95 Euro

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Statistik?

Ja, ja, an dieser Stelle erwartet Ihr von mir die gewohnte Jahresstatistik, und dass ich demjenigen, der am fleißigsten war und bei den Touren des Jahres 2010 am häufigsten mitgefahren ist, hier ordnungsgemäß und herzlich gratuliere. Ein bisschen Spannung, ein bisschen Ehrung, wie sich das zu einem zünftigen Saisonabschluss so gehört.

Aber dieses fröhliche Gratulieren fällt mir schwer in diesem Jahr! Sehr schwer!
Warum?

Um es kurz zu machen: Weil ich niedere Motive vermute! Oder kann es etwa irgendeinen anderen Grund geben als die schiere nackte Geldgier, dass dieser ach so fleißige Radler ausgerechnet der KASSENWART unseres Vereins ist? Dass ausgerechnet diese Person an keinem heiligen Sonntag etwas anderes zu tun hat, als das Geld unserer blinden Sportskameraden einzusammeln!?

Nun gut, ich habe diese Frage aufgeworfen und Euch gewarnt! Jedoch für den Moment sind mir die Hände gebunden … und ich muss jetzt wohl irgendwie die Kurve kratzen in diesem Artikel, weiß aber einfach nicht mehr wie das gehen könnte … und ich tue nun meine Pflicht:

Herzlichen Glückwunsch, lieber Fritz, Du erhältst hiermit für elf mal Mitfahren den Mitfahrer-Fleiß-Orden des Jahres 2010!

Den zweiten Platz mit jeweils zehn Touren teilen sich

Rudolf Gabler

Elke Wieske und Wolfgang Wieske!

Auch Euch herzlichen Glückwunsch!

Ulrike

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Normale Touren

Anmeldung bei Ulli Staniullo, Tel. 831 64 01 oder 0160-98145245

Sa. 26.03.2011 (Anradeln & Radputzen)
So. 17.04.2011
Sa. 07.05.2011
So. 29.05.2011
Sa. 18.06.2011
So. 10.07.2011
Sa. 30.07.2011
So. 21.08.2011
Sa. 10.09.2011
So. 09.10.2011
Sa. 22.10.2011 (Abradeln & Radputzen)

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Literatouren

jeweils Mittwochs, Anmeldung bei Klaus Kurznack Tel. 59 50 26

06.04.2011
27.04.2011
18.05.2011
08.06.2011
29.06.2011
20.07.2011
10.08.2011
31.08.2011
21.09.2011
12.10.2011

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100-er Touren

Anmeldung bei Ulrike Gös, Tel. 53 69 59 78 oder 0163-8203654

So. 22.05.2011
So. 26.06.2011
So. 24.07.2011
So. 18.09.2011

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Ausschreibungen anderer Veranstalter

Logo von Tandemhilfen e.V.

Tandem-Hilfen e.V. bietet 2011 folgende Veranstaltungen:

22. - 29.05.2011
„Tandem für alle“ Entdeckungen zwischen Lübeck und Schwerin

16. - 19.06.2011
„Deutschland per Tandem entdecken“ Der Spreewald und die Krausnicker Berge Jugendherberge Köthener See

22. - 31.07.2011
„8. Internationales Tandem-Camp für blinde und sehbehinderte Jugendliche“ mit Teilnehmern aus sieben Ländern, auch offen für junggebliebene Erwachsene als Gastteilnehmer

Ausschreibungen zu diesen Veranstaltungen demnächst auf www.tandem-hilfen.de. Rückfragen bei:
Dr. Thomas Nicolai
Französische Straße 16
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 2 08 17 20, Mobil: 0171-5307169

Logo "95. Rudum Köln"

Challenge Rund um Köln
Für die Freunde der Geschwindigkeit gibt’s neben den Hamburger Cyclassics ein interessantes Straßenrennen „Rund um Köln“. Die Veranstalter haben sich bereit erklärt, eine eigene Tandemwertung aufzumachen, wenn mindestens 5 bis 10 Tandems dabei sind (laut einer Email einer Kölner Tandemfahrerin an Ulli). Zur Auswahl stehen eine Strecke von 69 km und eine von 128 km. Bei Interesse informiert Ihr Euch am besten über die Internetseite http://www.rundumkoeln.de/.

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